Sexualität ist eine wichtige Lebenskraft auch für betreute Menschen in sozialen Institutionen. Aber es ist keine Selbstverständlichkeit, dass sie ihre Sexualität eigenverantwortlich leben können. Vielmehr beruht dies auf einem sensiblen Zusammenspiel aller Personengruppen innerhalb einer Institution und ist abhängig von den Wertungen, den Unterstützungen oder Behinderungen durch das Umfeld.

Mitarbeitende in sozialen Institutionen sind gefordert, sich mit dem Thema der sexuellen Gesundheit auseinanderzusetzen. Konzepte können dabei Unterstützung und Orientierung bieten, sie geben Struktur, eröffnen Handlungsspielräume und helfen mit, Sexualität in sozialen Institutionen zu enttabuisieren.

Wir begleiten seit Jahren Institutionen auf ihrem Weg,  das Thema der sexuellen Gesundheit in ihrem Arbeitsalltag zu integrieren. Wir entwickeln mit ihnen Konzepte, welche die Standards der „insos Charta“ und institutionelle Leitbilder vereinen. Wir bieten Hand in der Umsetzung der „insos Charta“ in den Institutionsalltag. Gemeinsam setzen wir uns mit Tabus und heiklen Fragen im Berufsalltag auseinander, begleiten Mitarbeitende und eröffnen Möglichkeiten wie Sexualität gelebt und unterstützt werden kann. Dies trägt massgeblich zur Prävention von sexueller Gewalt bei.

Download PDF Soziale Institutionen